Planung, Bau & Verkehr

24.07.2017

Begegnungszone - Forsthausweg und Fischermättelistrasse!

Das Fischermätteli-Quartier ist nun eine Begegnungszone!

Hier gilt auf dem Forsthausweg und der Fischermättelistrasse ab sofort Tempo 20 und Fussgängervortritt, Platz für spielende Kinder, rollende und parkierte Autos, Velo putzende Sportler und Nachbarn, die zusammen Kaffee trinken.

Um allen Quartier-Bewohnern gerecht zu werden gelten folgende ➾ Spielregeln!

01.06.2017

Zwischennutzung und Quartierentwicklung Warmbächli

Ort: Wohnbaugenossenschaft Warmbächli, Güterstrasse 8, 3008 Bern

Herr Marco Steinacher, Koordinator der Zwischennutzung und Geschäftsführer WGB Warmbächli, führte uns durch die Ateliers. Den ausführlichen Erläuterung auch seiner Kollegen, über die Entwicklung der Bautätigkeiten und die spannende Zwischennutzung der Brache hörten über zwanzig interessierte Quartierbewohner aufmerksam zu.

03.05.2016

Wohnbauprojekt Warmbächli: Info Gemeinderat 3.Mai 16

Das geplante Wohnbauprojekt am Wärmbächliweg ist mit seiner Grösse und seiner zentralen Lage eines der aussergewöhnlichen in Bern. Das Areal soll zur Realisierung von rund 250 Wohnungen zu 100 Prozent an gemeinnützige Wohnbauträger im Baurecht abgegeben werden. Bereits bekannt ist, dass koordiniert durch die Wohnbaugenossenschaft Schweiz, Regionalverband Bern-Solothurn, für die sechs zur Verfügung stehenden Baufelder sechs Wohnbaugenossenschaften ein gemeinsames Angebot eingereicht haben. Zusätzlich ging eine separate Offerte für nur ein Wohnbaufeld ein. Die vorberatende Betriebskommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik sprach sich dafür aus, das Areal den sechs Wohnbaugesellschaften zu geben, die das gemeinsame Angebot eingereicht haben. Mit dieser Empfehlung wurde das Geschäft dem Gemeinderat zur Kenntnis gebracht. Dieser hat Immobilien Stadt Bern beauftragt, Nachverhandlungen aufzunehmen, insbesondere zur Aufteilung von Infrastrukturprojekten und der Übernahme von Infrastrukturkosten. So soll sichergestellt werden, dass die Vergabe entsprechend dem von den Stimmberechtigten zum Ausdruck gebrachten Willen erfolgt. Nach Abschluss der Nachverhandlungen wird das Geschäft dem Gemeinderat zur definitiven Beschlussfassung vorgelegt werden.

Direktion für Finanzen, Personal und Informatik

26.10.2015

Auf der Könizstrasse haben Velofahrer jetzt genug Platz

Zwischen Lory- und Weissensteinplatz sind 34 Parkplätze durch zwei Radstreifen ersetzt worden. Dank dem fliesst der Verkehr besser.

Heute erstrahlt der erste Abschnitt Köniz­strasse in neuem Glanz und ist für die Velofahrer ein gutes Stück attraktiver geworden. Gestern hat die zuständige Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) das neue Verkehrsregime auf der Könizstrasse zwischen Lory- und Weissensteinplatz vorgestellt. Die Arbeiten waren noch nicht fertig. Denn die neuen Markierungen mussten in der Nacht bei möglichst wenig Verkehr und trockenem Wetter angebracht werden.

Bisher war der erste Abschnitt der Könizstrasse ein Nadelöhr, durch das sich in Stosszeiten Autos, Busse und Velo­fahrer zwängten. Auf der acht Meter breiten Strasse, gab es ausserdem 34   Parkplätze, die den knappen Platz ­zusätzlich beanspruchten.

Seit heute haben aber alle Verkehrsteilnehmer genügend Platz, um sicher und zügig bis zum Weissenstein- oder Loryplatz zu gelangen. Man wolle keine «Ellenbogensituationen» mehr, sagt Wyss. «Wir wollen die Infrastruktur auf ein Niveau bringen, die zum Velofahren einlädt.»

Keine einzige Einsprache

Um die Verkehrssicherheit für Velo­fahrer trotz gleichbleibendem Verkehrsaufkommen zu erhöhen, hat das Tiefbauamt der Stadt Bern die Parkplätze aufgehoben. Trotzdem ist die Strasse noch nicht breit genug für zwei Fahrbahnen mit je einem Velostreifen. Deshalb sind neu nur die beiden Radstreifen links und rechts einer fünf Meter breiten Kernfahrbahn markiert. Diese ist in beide Richtungen befahrbar. Doch sie ist nicht durch eine Mittellinie in eine Fahr- und Gegenfahrbahn unterteilt.

«Die Kernfahrbahn ist breit genug, dass sich zwei Personenwagen kreuzen können», erklärt Karl Vogel, Leiter der städtischen Verkehrsplanung. Dies sei die häufigste Verkehrssituation, mit der zu rechnen sei. Müssen sich aber Bus und Auto kreuzen, was in Stosszeiten ebenfalls oft vorkomme, dann sei es den Fahrzeugen erlaubt, auf den Radstreifen auszuweichen. «So wird der Gesamt­verkehr flüssiger», sagt Vogel. Denn bis anhin wurden Busse von Velofahrern, die nicht ausweichen konnten, gebremst. Dadurch staute sich der gesamte Verkehr.

Das Schaffen der von zwei ­Radstreifen gesäumten Kernfahrbahn lag auf der Hand. Denn das nachfolgende Teilstück der Könizstrasse ist bereits so gestaltet. «Der springende Punkt waren die Parkplätze», sagt Vogel. Gegen die Baupublikation, welche die Aufhebung der Parkplätze ankündigte, sei keine einzige Einsprache eingegangen. Mit Kosten von 20 000 Franken sei die Lösung zudem ausgesprochen günstig. «Wir mussten bloss die alten Markierungen abschleifen und neue malen», sagt Vogel.


07.09.2015

Kein Gerangel um die Baufelder auf dem Warmbächli-Areal

Für die Überbauung Warmbächliweg sind gleich viele Bewerbungen eingegangen, wie es Baufelder hat.

Meret Hasler

Das Wohnbauprojekt am Berner Warmbächliweg ist aussergewöhnlich, ist es doch seit Jahrzehnten das einzige dieser Art in der Stadt Bern. Die vom Stimmvolk angenommene Wohninitiative sieht einen Drittel der Fläche von grossen Bauprojekten für die Bebauung preisgünstiger Wohnungen oder die Abgabe an gemeinnützige Wohnbauträger vor. Das Warmbächli aber, die Fläche auf dem Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage, soll sogar ausschliesslich an gemeinnützige Bauträger gehen. Es bietet Platz für rund 250 Wohnungen.

Aufwendige Prozesse

Interessierte Genossenschaften konnten sich seit Mai für eines der sechs Baufelder bewerben. Die Einreichefrist für die Offerten war zunächst auf Ende August festgelegt, wurde nun aber bis Mitte September verlängert. «Die bisherige Frist bot nicht genügend Zeit für die aufwendigen Genehmigungsprozesse in den Gremien und Vorständen der sich bewerbenden Genossenschaften», sagt Jürg Sollberger, Präsident der Wohnbaugenossenschaften Bern-Solothurn. Wer sich bewirbt, steht aber bereits fest: «Es sind sechs gemeinnützige Wohnbauträger.» Vor wenigen Monaten war noch von acht interessierten Parteien die Rede. Das Gerangel um die Baufelder, das sich damals abzeichnete, scheint also nicht Realität zu werden – pro Baufeld bewirbt sich lediglich eine Genossenschaft. Um welche Bauträger es sich bei den sechs Bewerbern handelt, will Verbandspräsident Sollberger noch nicht sagen.

Enge Zusammenarbeit mit Stadt

Auch was die Kriterien zur Vergabe betrifft, gibt es keine Auskunft: Dagmar Boss von Immobilien Stadt Bern sagt, das noch laufende Vergabeverfahren sei vertraulich. Was geschieht, falls eine der Bewerbungen abgelehnt wird? Noch gehe man davon aus, dass die sechs Baufelder an gemeinnützige Bauträger vergeben werden könnten, sagt Boss. «Alles Weitere wäre Spekulation.»

Bei der Vergabe der Baufelder wird der Gemeinderat das letzte Wort haben. Laut Boss soll der Entscheid noch in diesem Jahr erfolgen. Das weitere Vorgehen sieht dann eine enge Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaften und der Stadt vor: Die künftigen Bauträger werden sich zusammen mit der Stadt Bern zu einer Entwicklungs- und Realisierungsträgerschaft zusammenschliessen. 2016 werde die Projektierung mit Projektwettbewerben angegangen, sagt Boss. Im Jahr 2019 beginnt auf dem Warmbächli -Areal schliesslich die Bauphase.


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